Im zweiten Teil heute geht es um die Auslegung von 1. Mose 17, insbesondere um die Bedeutung der Beschneidung im Abrahamsbund. Sie sollte als Zeichen des Bundes zwischen Gott und Abraham am achten Tag nach der Geburt durchgeführt werden. Aus medizinischer und biologischer Sicht ist der achte Tag nach der Geburt ideal ist. An diesem Tag erreicht das Protein Protrombin, das für die Blutgerinnung verantwortlich ist, seinen Höchstwert von 110%, was die Wundheilung begünstigt. Dies zeigt, wie Gottes Anweisungen mit modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen übereinstimmen.
Die Beschneidung symbolisiert Gottes Gericht über die sündige Natur des Menschen. Römer 5 ab Vers 12 erklärt, dass durch einen Menschen (Adam) die Sünde in die Welt kam. Die sündige Natur wird über die Vaterlinie weitergegeben, nicht über die Mutterlinie. Zwischen der Beschneidung im Alten Testament und der Taufe im Neuen Testament besteht eine Verbindung. Beide Symbole haben einen gemeinsamen Nenner: Sie repräsentieren Gottes Gericht über die sündige Natur und das Sterben und Auferstehen mit Christus. Das kann man in Kolosser 2 nachlesen.
Die Namensänderungen von Abram zu Abraham und von Sarai zu Sarah symbolisieren Gottes Verheißungen für ihre Zukunft und die ihrer Nachkommen. Gott wollte seinen Bund ausdrücklich mit Isaak als dem verheißenen Nachkommen und nicht mit Ismael errichten. Er segnete dennoch auch Ismael. Dies zeigt Gottes souveräne Wahl und seinen Plan für die Menschen.























