Roger Liebi greift noch einmal die Geschichte von Lot und dem Untergang Sodoms aus 1. Mose 19 ab Vers 23 auf. Er geht auf Abrahams Gebet für Gerechte in Sodom ein und spricht darüber, wie viele Menschen tatsächlich gerettet wurden, nämlich drei: Lot, und seine beiden unverheirateten Töchter. Seine Frau wurde zur Salzsäule, da sie sich nach Sodom umsah.
In 2. Petrus 2 beschreibt Petrus den Lot als „gerecht“ und „gottselig“, da er vom ausschweifenden Wandel der Frevler gequält wurde. Als „gottselig“ wird der bezeichnet, der alles im Leben mit Gott in Verbindung bringt. Lot hatte anfangs die Berufung Gottes nicht befolgt, indem er mit Abraham zog und später in Sodom wohnte, wo er versuchte, Richter zu sein. Seine Töchter blieben vor der Ehe sexuell unberührt, was ihre Moral trotz des Umfelds zeigt.
Roger verweist weiter auf Lukas 17 , wo Lots Geschichte als prophetisches Vorbild für das Gericht am Ende der Zeit dient. Die Sintflut und die Zerstörung Sodoms sind typologische Vorbilder für die große Drangsal und das Kommen Christi. Besonders Lots Frau wird als Warnung für Menschen genannt, die sich nicht vom Weltlichen trennen können. Die Rede des Herrn Jesus in Lukas 17 und Matthäus 24 unterstreicht die Notwendigkeit, bei den Endzeitereignissen sofort zu fliehen, ohne zurückzuschauen. Leider hat das Lots Frau nicht befolgt.
Die Passage über das „Genommenwerden“ und „Gelassenwerden“ im Lukas 17 bezieht sich auf das Gericht und nicht auf die Entrückung. Das macht das Bild vom Leichnam und den Geiern deutlich.























