Neuhausen am Rhf, 26. April 2026 | Teil 1 der heutigen Bibelklasse.
Gott schwört bei sich selbst – und weitet den Blick von einer einzigen Familie auf alle Völker der Erde. Mitten in dieser Szene erscheint ein Name, der zunächst wie eine Nebenbemerkung wirkt: Rebekka. Was hier als Stammbaumnotiz beginnt, wird das nächste Kapitel der Heilsgeschichte tragen.
Das Kapitel 1. Mose 22 schildert die Geschichte der Opferung Isaaks durch seinen Vater Abraham und das gnädige Eingreifen von dem, der sich später selbst als Opfer auf diesem selben Hügel hingeben würde. Die Parallelen zwischen der Opferung Isaaks und dem Geschehen auf Golgatha sind beeindruckend, und wir können etwa 30 Übereinstimmungen zwischen diesen beiden Ereignissen finden; das schließt den Ort mit ein. Wenn im Alten Testament von dem Engel des HERRN die Rede ist, dann ist das niemand anders als der Sohn Gottes selbst.
Gott schwört bei sich selbst, und im Neuen Testament, und zwar in Hebräer 6, wird erklärt, was das bedeutet. Gott unterstreicht damit die Unwandelbarkeit seiner Verheißungen. Diese Verheißungen, insbesondere der Abrahamsbund, der mehrfach bestätigt wird, garantieren Segen für alle Nationen durch den Nachkommen Abrahams, Jesus Christus. Es ist wichtig zu unterscheiden, dass die Segensverheißung zwar allen Menschen gilt, dass aber nicht alle Menschen gerettet werden, weil nicht alle glauben. Es werden aber Menschen aus allen Nationen, Völkern, Stämmen und Sprachen dabei sein.
Der unerwartete Bericht über die Familie Nahors und die Geburt Rebekkas bereitet den Bibelleser auf Isaaks zukünftige Ehe vor, und es ist auch ein prophetischer Hinweis auf die Gemeinde.
Doch zuvor wird uns der Tod Saras berichtet. Prophetisch bezieht sich das auf den Tod Israels und die darauffolgende Gründung der Gemeinde, des himmlischen Volkes Gottes. Aber Stellen wie Hesekiel 37 geben uns den Ausblick auf Israels zukünftige Wiederherstellung.





























