Roger spricht über die Helden Davids, die in 2. Samuel 23 aufgeführt werden, und geht dann detaillierter auf Abisai und Benaja ein.
Zunächst werden die unterschiedlichen Angaben zu den Anzahl der Erschlagenen in 2. Samuel 23 und 1. Chronika 11 behandelt und erklärt, dass solche Differenzen in biblischen Texten (ähnlich den Evangelienharmonien) nicht als Widersprüche, sondern als Ergänzungen zu verstehen sind, die die Glaubwürdigkeit erhöhen. Dies wird anhand eines Beispiels aus den Evangelien (zwei Verbrecher am Kreuz) und der Auferstehungsberichte erläutert.
Anschließend wird der Name von Jaschobam (auch Adino genannt) im Vergleich der beiden Parallelstellen (2. Samuel 23 und 1. Chronika 11) analysiert, wobei auf Namensvarianten und Bedeutungen im Hebräischen eingegangen wird. Es wird betont, dass Personen in der Bibel oft mehrere Namen hatten, was kein Widerspruch, sondern eine übliche Praxis ist.
Danach wird Abisai vorgestellt, ein Neffe Davids und Anführer der Dreiergruppe der Helden, der zwar geehrt war, aber die herausragende Heldenhaftigkeit der ersten drei nicht erreichte, jedoch wichtige Führungsqualitäten besaß.
Schließlich wird Benaja, der Sohn Jojadas, detailliert beschrieben. Seine Heldentaten umfassen das Töten von „Ariel“ (gottesähnliche Männer/Löwen) und eines ägyptischen Mannes, wobei Vergleiche zu Davids Kampf gegen Goliath gezogen und die tiefere theologische Bedeutung dieser Kämpfe als Vorzeichen für den Sieg Jesu am Golgatha herausgestellt werden, der Satan mit dessen eigener Waffe (dem Tod) besiegte und eine „große Errettung“ bewirkte. Benaja wird später General der Armee Israels und schützt den König, was seine Bedeutung unterstreicht, obwohl seine Heldentaten nicht die der ersten drei erreichten.

































