Die Führerschaft Israels hat entschieden – und Jesus zieht sich an den See zurück. Was dann geschieht, ist das Gegenteil einer Niederlage: Von Galiläa bis Idumäa, von jenseits des Jordan bis an die phönizischen Küsten strömen Tausende heran, viele von ihnen Heiden. Dass Markus den See mit demselben Wort beschreibt wie das Meer, ist kein Zufall – Jesaja 17 und die Völkertafel in 1. Mose 10 werfen ihr Licht darauf. Und bevor das Schiff aufs Wasser sticht, blickt Jesus die Verstockten noch einmal an – mit etwas, das die Bibel ausdrücklich einen heiligen Zorn nennt.
| 00:00:00 | Einleitung – Lesung von Markus 3,7-19 |
| 00:02:48 | Rückblick auf Markus 1,1 - 3,6 und den ersten Mordplan |
| 00:04:32 | Ergänzung: Talmud Yoma 39b – Joel 4,20-21 und Matthäus 27,25 |
| 00:09:15 | Mk 3,7 als Beginn eines neuen Buchteils |
| 00:12:44 | Exkurs: Jesaja 49 – Enttäuschung und Trost des Knechtes Gottes |
| 00:19:34 | Mk 3,7-8: Zulauf aus Galiläa, Judäa, Idumäa, Jordan, Tyrus und Sidon |
| 00:20:29 | Exkurs: Der See als Bild der Völker (Jesaja 17,12-13) |
| 00:25:55 | Exkurs: Idumäa/Edom – Esaus Nachkommen und die Makabäer |
| 00:28:49 | Exkurs: Jenseits des Jordan – die Dekapolis |
| 00:30:32 | Exkurs: Tyrus und Sidon – Phönizier, Kanaaniter und die Völkertafel (1. Mose 10) |
| 00:38:20 | Rückblick Mk 2,23 - 3,5: Wenn ein höheres Gebot das Ritual überbietet |
| 00:44:20 | Mk 3,5: Der heilige Zorn Jesu (Epheser 4 und Jakobus 1) |
| 01:10:32 | Mk 3,9-12: Das Boot, Heilungen und der Umgang mit Dämonen |
| 01:12:40 | Ausblick: Markus 3,13 – Berufung der Apostel |















