Salomos Königreich ist befestigt – doch kaum beginnt das dritte Kapitel, zeigen sich die ersten Risse. Eine Heirat mit der Pharaotochter, Opfer auf den Höhen, ein Volk ohne klaren Anbetungsort: Was glänzend aussieht, trägt von Anfang an die Keime des späteren Scheiterns. Denn Schulamit, die „Frau des Friedens“, war Salomos eigentliche Geschichte – und er hat sie selbst kaputt gemacht. Mitten darin entfaltet sich eine faszinierende literarische Reise durch Salomos drei Bücher: Hohes Lied, Sprüche, Prediger – chronologisch vorwärts erlebt, als Lebensweisheit aber rückwärts zu lesen. Dazu ein Ausflug durch Frau Weisheit und ihre sieben Säulen, ein alphabetisches Kunstgedicht in Sprüche 31, die Frage nach dem Ort der Anbetung von Schilo bis Zion – und nebenbei die überraschende Antwort darauf, wer das letzte Kapitel der Sprüche eigentlich geschrieben hat. Am Ende steht eine Nacht in Gibeon, tausend Brandopfer und ein Traum: Gott fragt Salomo, was er sich wünscht. Und Salomos Antwort ist unspektakulär – und gerade deshalb bemerkenswert.
- 0:00 Einleitung: Abschluss von 1. Könige 1-2
- 2:05 1. Könige 3,1 – Salomos Heirat mit der Pharaotochter
- 3:50 Salomos drei Bücher: Hohes Lied, Sprüche, Prediger
- 8:36 Die Trilogie umgekehrt lesen – didaktische Reihenfolge
- 11:24 Frau Weisheit und Frau Torheit im Buch der Sprüche
- 13:43 Exkurs: Die sieben Säulen der Weisheit (Jakobus 3)
- 17:00 Sprüche 31 – das alphabetische Kröungsgedicht
- 22:29 Das Hohe Lied: Was Salomo zerstört hat
- 24:04 Warum Salomos Ehe mit der Pharaotochter anders ist als bei Josef und Rut
- 32:00 Opfer auf den Höhen – der fehlende Anbetungsort
- 34:33 Von Schilo bis Zion: Die Wanderung der Stiftshütte
- 40:33 Gibeon: 1000 Brandopfer und Gottes Frage im Traum
Intensiv-Bibelstudientage 2026 in Zavelstein DE: Fortsetzung im 1. Buch der Könige










