Dieser Vortrag setzt die Reihe fort.
Es geht immer noch um die 1. Säule, die kurz und knapp «Total depravity» («Totale Verdorbenheit») genannt wird.
Diese Beschreibung der Verlorenheit des Sünders klingt absolut richtig, und dennoch gibt es einen Haken, wenn man besieht, was in der calvinistischen Theologie damit gemeint ist. Wir begeben uns auf eine spannende Spurensuche!
Wir untersuchen die universelle Natur der göttlichen Gnade und Liebe, die im Kontrast zum Calvinismus steht. Die Gnade Gottes ist „heilbringend für alle Menschen“ erschienen; das Heil wird jedem angeboten (siehe Titus 2,11; Johannes 3,16).
Gottes Liebe gilt der gesamten Menschheit und nicht nur einer Elite. Wir zeigen auf, dass die Vorstellung, dass Menschen nicht auf Gottes Ruf zur Bekehrung reagieren können, falsch ist: Das belegen Stellen wie Matthäus 23,37 und 1. Korinther 2,14 .
Gott gibt den Menschen die Möglichkeit der Erkenntnis, und die Verantwortung für die Ablehnung des Heils liegt beim Menschen selbst.
Wir befassen uns ausführlich mit der Bedeutung der Erleuchtung vor der Bekehrung (siehe Hebräer 6,4.10.26 )- Wir müssen zwischen dem Wirken des Heiligen Geistes, das zur Erkenntnis führt, und der tatsächlichen Bekehrung unterscheiden.
Gott fordert alle zur auf Buße, wie das z.B. aus Apostelgeschichte 3,19 und 17,30 deutlich wird; das unterstreicht, dass der Mensch aktiv wählen muss, Gottes Ruf zu folgen.



















