Lukas ist der Autor der Apostelgeschichte. Dieser Bericht deckt 30 Jahre Kirchengeschichte ab, beginnend mit der Himmelfahrt Jesu und der Entstehung der Gemeinde zu Pfingsten. Im Zusammenhang mit dem Thema ist die Ausbreitung des Evangeliums zu den Nicht-Juden wichtig, die mit der Zerstreuung der Jerusalemer Gemeinde nach der Steinigung des Stephanus begann.
Lukas zeichnet drei Porträts von Bekehrungen – mit dem Kämmerer aus Äthiopien ein Nachkomme von Ham, mit Saulus ein Semit und mit dem römischen Hauptmann Cornelius ein Japhetit. So breitet sich das Evangeliums auf alle Völker aus.
Die Entstehung der Gemeinde in Antiochia in Kleinasien, bestehend aus Heiden, führte zu Sorgen in Jerusalem. Doch Barnabas, bekannt als „Sohn des Trostes“ und fähig, Menschen zu ermutigen und Konflikte zu lösen, wurde nach Antiochia gesandt. Er erkannte die Gnade Gottes in der neuen Gemeinde und ermutigte die Gläubigen, dem Herrn treu zu bleiben. Barnabas holte später Saulus aus Tarsus, um ihn nach Antiochia zu bringen, wo sie gemeinsam ein Jahr lang die junge Heiden-Gemeinde unterrichteten. Diese Vorbereitung war entscheidend für Paulus‘ spätere Mission unter den Nicht-Juden. Die Ausführungen legen den Grundstein für das Verständnis der Konflikte in Apostelgeschichte 15, indem die Herausforderungen in Verbindung mit der Ausbreitung des frühen Christentums beleuchtet werden.












