Apostelgeschichte 11 beschreibt, wie Barnabas und Paulus ein Jahr lang in der Gemeinde in Antiochia lehren. Während dieser Zeit kommt Agabus aus Jerusalem und prophezeit eine große Hungersnot, die unter Claudius eintrat (47-51 n.Chr.). Als Reaktion beschließt die Gemeinde in Antiochia, den Brüdern in Judäa Hilfe zu senden und schickt Barnabas und Saulus mit den Mitteln dorthin. Nach ihrer Rückkehr nach Jerusalem und der Erfüllung dieses Dienstes nehmen sie Johannes Markus mit.
Kapitel 12 enthält einen zeitlich zurückgesetzten Einschub über Herodes und die Befreiung des Petrus, bevor die Erzählung in Vers 24 an die Rückkehr von Barnabas und Saulus anknüpft.
Im Kapitel 13 beginnt die erste Missionsreise von Barnabas und Saulus, ausgesandt durch den Heiligen Geist. Johannes Markus begleitet sie, verlässt sie aber später auf dem Weg nach Pisidien, was als Warnung vor nicht von Gott berufener Sendung gedeutet wird. Die erste Missionsreise endet in Antiochia, wo sie von ihren Erlebnissen berichten. Später kommen jedoch aus Judäa Pharisäer und lehren, dass Nicht-Juden beschnitten werden müssen, um gerettet zu werden. Dies führt zu heftigen Diskussionen und Spaltung in der Gemeinde in Antiochia. Paulus und Barnabas werden daraufhin nach Jerusalem gesandt, um diese Streitfrage mit den Aposteln und Ältesten zu klären.
Dort angekommen, berichten sie erneut von Gottes Wirken unter den Nationen. Trotz der Vorwürfe von Pharisäern, die eine Beschneidung fordern, verteidigt Petrus die Annahme der Heiden durch Gott, ohne die Notwendigkeit der Beschneidung. Barnabas und Paulus berichten ebenfalls von den Wundern, die Gott durch sie gewirkt hat. Jakobus, der Bruder des Herrn, bestätigt daraufhin die Worte des Petrus und beruft sich auf prophetische Schriftstellen, um die Annahme der Nationen zu untermauern.












