Das Johannesevangelium stellt den Herrn Jesus als den ewigen Gott und Schöpfer dar, der Mensch wurde, um Gottes Herrlichkeit zu offenbaren. Dies wird durch die Analogie der vier Farben der Stiftshütte (blauer Purpur für den himmlischen Ursprung, Scharlach für seinen königlichen Anspruch, Purpur für seinen Dienst und Weiß für seine Reinheit) veranschaulicht. Die Struktur des Evangeliums gliedert sich in eine Einführung und einen Anhang, die sich spiegeln, sowie zentrale Abschnitte, die sich thematisch ebenfalls spiegeln: Tod, Licht und Liebe am Anfang seines Dienstes und Leben, Licht und Liebe am Ende.
Johannes betont die Themen Leben (Wiedergeburt, lebendiges Wasser, Brot des Lebens), Licht (Jesus als Licht der Welt) und Liebe (Gottes unermessliche Liebe). Diese Themen sind eng mit Gottes Wesen als Licht und Liebe verbunden.
Der Evangelist Johannes, obwohl ursprünglich ein „Sohn des Donners“, wurde durch die Wiedergeburt zu einem Apostel der Liebe und war somit prädestiniert, die einzigartige Sohnschaft Jesu und die unbegreifliche Liebe Gottes zur Welt darzustellen.
Besondere typische Begriffe des Johannesevangeliums sind Liebe, Leben, Licht, Wahrheit und Herrlichkeit, sowie die häufige Verwendung des Namens Jesus und des Begriffs Vater, um die einzigartige Beziehung des Sohnes zum ewigen Vater zu betonen.
























